„Oper denken!“ – Projekt Neue Generation 

Das workshopbasierte Vermittlungs- und Entwick­lungs­projekt „Oper denken!“ – Projekt Neue Generation fand im März 2026 in Hannover statt. Beteiligt waren Schüler:in­nen aus zwei hannover­schen Schulen, Musiker:innen des Ensemble ur.werk sowie junge Nach­wuchs­kom­po­nist:in­nen, die bereits in früheren Projekten von URWERK e.V. mit­ge­wirkt hatten und inzwischen Musik oder Komposition studieren. Veranstalter des Projekts war URWERK e. V.

Die Workshops fanden in Kooperation mit der Musik­schule der Landes­­­haupt­­stadt Hannover und der IGS Südstadt statt und eröffneten den teil­neh­menden Jugend­lichen einen unmit­tel­baren, prozess­orien­tierten Zugang zum zeit­genös­si­schen Musiktheater.

Gemeinsam mit professionellen Musiker:innen, Sänger:innen und weiteren Künstler:innen setzten sich die teilnehmenden Schüler:innen mit grundlegenden Fragen des Musiktheaters auseinander – etwa mit dem Zusammenspiel von Klang, Stimme, Körper, Raum und Text – sowie mit Themen, die junge Menschen heute beschäftigen. Dadurch konnten die Teilnehmenden unmittelbar erleben, wie aus ersten Ideen konkrete musikalische und musiktheatrale Formen entstehen.

Getragen wurde das Projekt von Musikern des Ensemble ur.werk. Begleitet wurde die künstlerische Arbeit von der Regisseurin Enke Eisenberg, dem Dirigenten Sascha Davidović, der künstlerischen Leiterin Snežana Nešić, der Dozentin und Komponistin Tatjana Prelević sowie dem Tenor und Lehrer an der IGS Südstadt Hannover, Christoph Rosenbaum. Auch ehemalige Schüler aus kooperierenden Schulen, die in vergangenen Jahren als Nachwuchskomponist:innen an Projekten von URWERK e. V. beteiligt gewesen waren, brachten ihre inzwischen erworbenen Erfahrungen aus Studium und künstlerischer Praxis in die Workshops ein. So entstand ein generationenübergreifender Austausch zwischen Schüler:innen, jungen Komponierenden und professionellen Künstler:innen, der zeitgenössisches Musiktheater nicht als fertiges Produkt, sondern als offenen Prozess des gemeinsamen Forschens, Experimentierens und Gestaltens erfahrbar macht.

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